Zwei Wochen Zeltlager, das heißt zwei Wochen ohne Eltern, ohne Bett, ohne Handy und vor allem ohne Internet. Dieses sind die Bedingungen, die den Kindern schon vor dem Zeltlager bewusst sind und auf die sie sich einlassen müssen. Das klappt bei dem Einem besser und bei dem Anderen schlechter, doch nach nur wenigen Tagen hat sich Routine eingespielt. Es gibt ja schließlich jede Menge andere Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung:

Den Kindern steht eine 24-Stunden-Betreuung zur Verfügung, die sie voll ausnutzen (können). Eine Gemeinschaft mit 8-10 Gleichaltrigen erfordert Respekt und Achtung im Umgang miteinander. Neue Freundschaften werden geknüpft und Streitereien müssen gelöst werden. Die soziale  Kompetenz ist wohl die am stärksten geforderte und geförderte in dieser Zeit. Daneben sind zahlreiche Programmpunkte, die entdeckt werden wollen. Neben einer intensiven Auseinandersetzung mit den christlichen Werten anhand von Andachten und Gottesdiensten, kommt auch die Kreativität nicht zu kurz: es wird gemalt, gebastelt, gesägt, geschraubt, geklebt u.v.m.. Stets dabei ist die Unterstützung von langjährigen Betreuern und unserer Kunstpädagogin. Natürlich kommt auch eine sportliche Beschäftigung nicht zu kurz. Von 7.30-21.00 Uhr bleiben die Bälle nur zur Mittagszeit kurz liegen. Neben Fuß-, Basket- und Volleyball gibt es eine Fülle von „kleinen“ Spielen, die angeleitet oder selbstständig zum Sport motivieren. Bei guten Wetter muss natürlich die Badeanstalt ausgenutzt werden. Ein Highlight des Lagers sind jedoch die erlebnispädagogischen Angebote im Kletterbereich. Neben dem „normalen“ Klettern, sammeln die Kinder ganz besondere Erfahrungen mit einer Nacht im Blätterdach eines Baumes. Beim Einschlafen mitten in der Natur mit all den ungewohnten Geräuschen erfordert dies jede Menge Mut und Achtsamkeit beim Auf- und Absteigen.

Große Programmpunkte locken das gesamte Lager auf dem Platz zusammen oder vom Lager weg. Präsentieren der Zeltgemeinschaft in einem Sketch oder mit einem Lied wird ebenso gerne gemacht, wie Wanderungen, Rallyes und Ausflüge. Am Ende eines anstrengenden Tages sich dann in seinen Schlafsack zu kuscheln, mit seinen neuen Freunden den vergangenen und den kommenden Tag zu besprechen und die Gemeinschaft zu genießen, das alles ist Offendorf – eine Welt zwei Wochen lang.

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